Dr. Edelbert Richter, geb. 1943, wohnhaft in Weimar, vor der Wende Dozent an der Predigerschule in Erfurt. 1977 bis 1989 Engagement in regimekritischen Gruppen und in der Friedens- und Ökologiebewegung, August 1989 Mitbegründer des „Demokratischen Aufbruchs“, Januar 1990 Übertritt in die SPD, Mitglied der letzten Volkskammer der DDR, 1991 bis 94 Abgeordneter im Europäischen Parlament, 1994 bis 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages, 2000 – 2002 Mitglied der Enquetekommission „Globalisierung der Weltwirtschaft“, seit 1991 Mitglied der Grundwertekommission beim Parteivorstand der SPD, Mitglied der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler, seit 2000 engagiert bei Attac, 2005 Austritt aus der SPD, seit 2004 Lehrbeauftragter für Philosophie.
Veröffentlichungen: Zweierlei Land – Eine Lektion. Konsequenzen
aus der deutschen Misere, Berlin 1989; Christentum und Demokratie in Deutschland.
Beiträge zur geistigen Vorbereitung der Wende in der DDR, Leipzig und
Weimar 1991; Erlangte Einheit – verfehlte Identität. Auf der Suche
nach den Grundlagen für eine neue deutsche Politik, Berlin 1991; Wendezeiten.
Das Ende der konservativen Ära, Köln-Weimar-Wien 1994; Aus ostdeutscher
Sicht. Wider den neoliberalen Zeitgeist. Köln-Weimar-Wien 1998; Eine zweite
Chance? Die SPD unter dem Druck der „Globalisierung“, Hamburg 2002; „Reform“ als
Restauration und hegemoniale Nostalgie, Hamburg 2005; „… dass die
Macht an sich böse ist“ – Eine Aktualisierung von Jacob Burckhardt,
Hamburg 2006.




